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21.03.1997 ...erster Auftritt im Jugendzentrum „Arche“ in Waltrop...
. . . 08.12.2003 ...Veröffentlichung der 3. CD „My World“... Zwischen dem ersten Auftritt im Jahre 1997 und der aktuellen CD „My World“ liegen knapp sieben Jahre einer Band, die im Keller des Bassisten ihre ersten Gehversuche hatten und mittlerweile zu einer festen Größe der regionalen - sowie überregionalen Musikszene Nordrhein-Westfalens gewachsen ist. Vom Emergenza Erfolg 2000, über die Namensänderung und der hoffentlich überwundenen „Schlagzeuger-Krankheit“. Lest hier die History von FINN! Sex, Drugs and Rock’n’Roll. Wenn man von allen drei Sachen noch keinen blassen Schimmer hat, fängt man am einfachsten mit dem Rock’n’Roll an. Das dachten sich auch die Gründungsmitglieder der Band Finn McCool. Deshalb wurde sich einmal pro Woche in Tütte’s Keller getroffen, um anfangs noch Songs der damaligen Lieblingsband Levellers nachzuspielen. Mit an Board waren Markus Tütteman, Andreas Dohrn, Sarah Bröer, Myong O und Daniel Beermann. Schnell kamen die ersten eigenen Songs die auf Namen wie „Bottles Song“ oder „Big Jim“ hörten und Sätze wie „I want to fly like a bird in the sky...“ waren auch bei dieser Band mit im Spiel. Der erste Auftritt folgte: hoch umjubelt. Freunde und Interessierte waren von der folkigen Mischung sehr begeistert, schließlich war man sich sicher, so etwas vorher noch nicht gehört zu haben. Der Ansporn dementsprechend sehr groß, ein Demo Tape musste her. Und so verlief der Weg der Band, vom Zuspruch des Publikums getrieben, reihte sich ein Auftritt nach dem anderen. Mal auf einem Open Air Festival vor Hunderten von Leuten, mal vor einer Schützenfest ähnlichen Kulisse wo gefragt wurde, ob man denn zwischen den Liedern auch mal „Macarena“ spielen könnte. Als der Band bewusst wurde, dass man in Zukunft mehr Zeit und Energie in das Hobby stecken möchte, trennten sich die Wege von zwei Bandmitgliedern. Aus Ingo wurde Sven (Drums), aus Daniel wurde Mirko (Gitarre). Noch vor der Veröffentlichung der ersten CD „Today I am“ im Dezember 2000 feierte die Band ihren bis dato größten Erfolg. Der Gewinn des in Europa größten Newcomer Wettbewerb, Emergenza. Zum Europa Entscheid in Taubertal angetreten, durfte neben den anderen Landes Gewinnern auch mit festen Musikgrößen wie Heather Nova, Fury in the Slaughterhouse oder den Guano Apes gespielt werden. Mit dieser neugewonnenen Erfahrung im Gepäck machten sich die sieben Musiker an die Arbeit zur ersten Studioproduktion. Heraus kam das Album „Today I am“. „Für ein Erstlingswerk nicht schlecht, aber mit heute nicht mehr zu vergleichen“, so der Tenor der Band. Und dennoch, einige der Songs gehören noch heute zum Live Repertoire wie z.B. Stronger, Isolation oder Lady in Trouble. Viele der CDs fanden in Waltrops Wohnzimmern ein neues Zuhause und sie wurde auch außerhalb der Stadtgrenzen viel beachtet. Noch lange kein Durchbruch, aber eine Manifestierung der musikalischen Bedeutung von Finn McCool. In der darauffolgenden Zeit versuchte man verstärkt mit Teilnahmen an verschiedensten Newcomer Festivals an ein möglichst großes Publikum und an Leuten aus Musikkreisen heranzukommen. Da der gewisse Funke bei Finn McCools Live Performance stetig zum Publikum überspringen zu gelang, kamen auch hier nennenswerte Erfolge zustande. Ergebnis war die Kür zur Nachwuchsband von dem Ruhrgebietsmagazin Marabo. Im Frühjahr 2001 ereignete sich eine Geschichte, die an Kuriosität nicht zu überbieten scheint. Ein gewisser Herr, der angab Chef eines Sublabels der Sony Music zu sein, wollte die Band mit einem Vertrag über mehrere Jahre binden und den Song „Halcyon Days“ groß raus bringen. Nach langen Verhandlungen und gründlicher Recherche seitens Hubert Bröers, dem Vater von Sängerin Sarah, kam heraus, dass dieses Label nicht existierte und der Herr nur ein schwarzes Schaaf der Musikindustrie war. Eine lehrreiche Erfahrung für die damals noch unerfahrenen und jungen Musiker. Nicht auszumalen was passiert wäre, wenn damals nicht eine erfahrene Hand geführt hätte. Seitdem wurde bis heute keine Unterschrift mehr unter irgendein Vertrag gesetzt. Dies hinderte die Band aber nicht daran, ihren Weg weiterhin zu beschreiten. Im Gegenteil, mit dieser neuen Erfahrung wurde engagiert an den Songs gearbeitet. Auf diesem Weg jedoch sind zwei Mitglieder stehen geblieben. Frank Jürgens, zu der Zeit Keyboarder und Akkordionspieler stieg aus beruflichen Gründen aus und ebenfalls Sven Petters. Man beschloss, ohne siebtes Mitglied weiterzumachen und fand schnell Ersatz für die Drums: aus Sven wurde Daniel. Das zweite Album stand an; diesmal mit an Board war Wolfgang Schwericke, ein erfahrener Musiker und Produzent. Durch diese Colaboration erhoffte man sich professionelle Unterstützung von außen, um eine stärkere Gewichtung auf die bevorstehende Studioarbeit zu gewährleisten. „A Step Ahead“ wurde eine EP mit fünf Tracks die alle auf hohem Niveau produziert wurden, jedoch das Gesicht der Band nicht vollständig rüberbringen konnte. Im nachhinein hätten Sie den Einfluss von außen nicht so stark involvieren gelassen, aber dennoch wieder eine neu gewonnene Erfahrung. Während der Studioproduktion die sich schließlich über mehrere Monate hinwegzieht, entstand der Gedanke den Bandnamen zu ändern. Man war der Meinung, dass „McCool“ im Namen für eine stark irische Assoziation stünde, zu der man sich nicht mehr hundertprozentig bekennen wollte. Finn sollte für eine neue Zeit stehen, aber gleichzeitig das Vergangene nicht verleumden. Und so wurde im Frühjahr 2002 aus Finn McCool nur noch Finn. Trotzdem gab es viel positive Kritik von Seiten der Fangemeinde und auch der Presse. Mit einer groß inszenierten Record Release Party setzte Finn ihren eigenen Höhepunkt. In der Waltroper Stadthalle lockten sie gut 400 Fans und überraschten mit einem riesigen Vorhang vor der Bühne auf der mittels eines Videobeamers Konzertausschnitte und andere Animationen zu sehen waren und feierten schließlich mit einer mit Überraschungen gespickten Show ihre zweite CD. Ebenfalls zu dem Zeitpunkt kam zum ersten Mal in der Geschichte Finns eine Person hinzu, die für non-musikalische Sachen verantwortlich war: Diana Westermann. Man übergab ihr die Arbeit des Bookings und der ineinanderfließenden Management Tätigkeiten. Seitdem herrscht eine kontinuierliche Spielpraxis, das die Band mit jedem einzelnen Auftritt weiter reifen lässt. Eine bedeutender Einschnitt für Finn. Es folgten also deutlich viel mehr Auftritte als man es die Jahre über gewohnt war und auch auf überregionalen Open Airs fühlte man sich zu Hause. Die ersten Radiointerviews wurden gegeben und sogar ein Auftritt in einem kleinen Essener Lokalsender wurde absolviert. Krönender Abschluss im Jahre 2002 wurde die zehntägige Tour durch Polen. Im September des Jahres fuhr man mit den Bands Outer Remedy aus Schwerte und Beamed Loutis aus Bochum nach Krakau. Es sollten unvergessliche zehn Tage werden, in denen man nicht nur viele Konzerte gab, sondern auch viele freundschaftliche Kontakte zu polnischen Bands knüpfte. Freundschaften, die zum Teil heute noch bestand haben und auch eine Reise der polnischen Bands im Frühjahr 2003 ins Ruhrgebiet ermöglicht hat. Im Frühjahr 2003 war es auch, als man sich vom dritten Schlagzeuger im beidseitigem Einverständnis trennte. Aus Daniel wurde Daniel. Genau, der jetzige Drummer hört auch auf den Namen Daniel und scheint diesmal der Richtige zu sein. Nach einer kurzen Einspielphase ging es auch mit ihm an die vielen Konzerte im Sommer 2003 los. Schnell entstanden auch die neuen Pläne für die dritte CD. Man einigte sich, nur vier Tracks aufzunehmen getreu dem Motto, das weniger mehr sei. Diesmal ohne bestimmte Hilfe von außerhalb, aber mit einem intensiven Probewochenende kurz vor der eigentlichen Produktion. Mit Oku, einem langjährigen Freund der Band, wurden alle Songs aufgenommen und schon vorab bearbeitet, sodass im Studio mehr Zeit für die kleinen Dinge übrig bleiben sollte. Und so geschah es auch, die Arbeiten zu „My World“ verliefen reibungslos und was die Band am meisten erfreut ist, das die Songs zum ersten Mal sich nach deren Vorstellungen anhören. Man merkt die ungebremste Spielfreude, die direkte Art und die zurückgewonnen rockigen Töne. Hier steht Finn also. Mit der mittlerweile dritten Veröffentlichung, Hunderten von Konzerten, aus dem kleinen Kellerraum entwachsen um sich Tausende Kilometer von Auftritts Ort zu Auftritts Ort nach der Wahrheit des Sex, Drugs and Rock’n’Roll Mythos zu begeben. Booking / Kontaktaufnahme: |
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